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Mai 2007

Teamarbeit - Einer für Alle, Alle für Einen

Zusammen auf ein gemeinsames Ziel hinzuarbeiten und etwas auf die Beine zu stellen, ist eine tolle Erfahrung. Egal ob in der Schule, im Job oder in der Freizeit: Damit die Arbeit im Team ein Erfolg wird, müssen sich alle an Regeln halten – sonst ist Ärger programmiert.

Mit Leuten zusammenzuarbeiten, die ihr Wissen gerne teilen, die das gleiche Ziel verfolgen wie man selbst – das macht richtig Spaß und motiviert. So kann ein echtes Gemeinschaftsgefühl entstehen. Allerdings: Teamgeist und erfolgreiche Teamarbeit entwickeln sich nicht von alleine, schon gar nicht, wenn die Gruppe bunt zusammengewürfelt ist. Ein echtes „Dream-Team“ braucht vor allem Zeit, sich zusammenzuraufen, klare Zielvor gaben und – bei größeren Gruppen – einen Teamleiter, bei dem die Fäden zusammenlaufen.

Wenn man sich das Team als Orchester vorstellt und die einzelnen Teammitglieder als Musiker – jeder spezialisiert auf sein Instrument – dann ist der Teamleiter der Dirigent, der dafür sorgt, dass das Zusammenspiel klappt. Seine Aufgaben sind beispielsweise, die Besprechungen zu moderieren, die Zuständigkeiten im Team zu klären (Wer übernimmt welche Aufgabe?), bei Konflikten rechtzeitig einzugreifen oder auch nur dafür zu sorgen, dass der Konferenzraum für die nächste Sitzung reserviert wird. Mit einem guten Teamchef hat die ganze Gruppe gewonnen.

Fabienne
Fabienne, 22
Sekretärin
"Ganz ohne Gruppenchef geht es nicht. Einer oder eine muss sagen, wo es lang geht, wer welche Aufgaben übernimmt und bis wann erledigen muss. Sonst verzettelt man sich."





Tücken der Teamarbeit
Oft läuft es im Team nicht so reibungslos wie gewünscht. Man trifft sich zwar gerne, trinkt nett zusammen Kaffee und isst Besprechungskekse, kommt aber dem Ziel keinen Schritt näher. Wer kennt nicht die Definition von Teamarbeit: Toll, ein andrer macht’s. Tatsächlich weiß man, dass die Motivation von Leuten, die in einer Gruppe arbeiten, deutlich niedriger ist, als wenn sie allein arbeiten. Soziales Faulenzen nennen Soziologen dieses Phänomen: Geht die Leistung des Einzelnen in der Gruppe unter, so strengt er sich erst gar nicht richtig an. Oder kündigt den Vertrag als Teammitglied und macht sein eigenes Ding.


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