Plakat Akkuschrauberrennen

Schrauberrennen im Flughafen-Hangar

Gas geben mit dem Akkuschrauber

01.11.2006 - Elf Teams von neun Hochschulen aus Deutschland und der Schweiz trafen sich Mitte Oktober in Hildesheim zu einem mehr als ungewöhnlichen Event: In einem Flughafen-Hangar traten sie mit selbstgebauten Fahrzeugen gegeneinander an. Einzige Gemeinsamkeit der Gefährte: Alle werden von einem Akkuschrauber angetrieben. Zum vierten Mal veranstaltete die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) Hildesheim das Akkuschrauberrennen.

Während Akkuschrauber sonst bestenfalls Metallstiften den richtigen Drive versetzen, übernehmen die Schraubwerkzeuge beim Akkurennen die Motorenfunktion. 1.400 Gäste sind gekommen, um bei dem Spektakel dabei zu sein. Sie sitzen auf Tribünen rings um den 150 Meter langen Parcours und feuern die Teams begeistert an.

Akkuschrauberfahrzeuge am Start
Auf die Plätze...
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Der Kreativität der fahrbaren Untersätze sind keine Grenzen gesetzt. An den Start darf alles, was von einem Akkuschrauber angetrieben wird und mindestens eine Person transportieren kann. Der Pilot von Team „FAQ 42" hockt auf einer Lautsprechermembrane. Der Fahrer von Team „Xulu“ von der Fachhochschule Nordwestschweiz sitzt in einem offenen grauen Koffer. Das Gefährt des Teams „Flitzekacke“ kommt komplett aus dem Baumarkt und erinnert stark an eine Schubkarre. Besonderheit: Der Antrieb wird mit CO2 gekühlt.

Ein Fahrer des Teams Rollwerk
Ein Fahrer des Teams Rollwerk
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Die „Rennstrecke“ ist mit Strohballen abgesichert. Viele der Piloten schützen sich mit Helm und allerlei Polstern. Denn Stürze mit den teilweise sehr ausgefallenen Fahrzeugen sind nicht auszuschließen. Dann geht es los. Die Teams „Rollwerk“, „Screw Driver“ und „AkkusaTiere“ kämpfen um Positionen – aber nie wirklich verbissen. Ganz klar: Der Spaß steht bei diesem Rennen im Vordergrund. Siegerlisten und Platzierungen sind nicht so wichtig.

Außerdem ist Geschwindigkeit nicht alles: In die Bewertung fließen vor allem die technische und gestalterische Umsetzung einer guten Idee ein. Erst in zweiter Linie geht es um die Geschwindigkeit. Die liegt bei den Besten letztlich bei mehr als 30 km/h, was auch der Name des siegreichen Teams von der HAWK Hildesheim zum Ausdruck bringt: 30+.
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