Verkehrskontrolle

Radarfalle

Denkzettel für jungen Raser

29.11.2006 - Mehr Zeit, über seinen Fahrstil nachzudenken, hat wohl bald ein 19-jähriger Fahrer – und zwar in Bus und Bahn. Seinen Führerschein wird der junge Mann erst einmal wieder abgeben müssen. Wie es dazu kam? Er hatte eine Radarfalle ausgetrickst und wurde von einer Zivilstreife gestellt.

Mit mehr als 140 Sachen war der Führerscheinneuling auf einer vierspurig ausgebauten Bundesstraße unterwegs. Erlaubt waren 100 km/h. Als er plötzlich eine Blitzanlage sah, legte der Raser ein durchaus geübtes Bremsmanöver hin, offenbar gerade noch rechtzeitig. Triumphierend machte er eine eindeutige Handbewegung in Richtung des Blitzers.

Doch der junge Mann hatte sich zu früh gefreut. Denn seine riskante Fahrt mit stark überhöhter Geschwindigkeit war bereits einer Zivilstreife der Polizei aufgefallen. Die Beamten waren ihm gefolgt und hatten seine Verkehrsverstöße auf Video festgehalten. Auch die Körpersprache des jugendlichen Verkehrsrowdys war auf dem Band dokumentiert.

Der junge Mann muss jetzt nicht nur 100 Euro Bußgeld zahlen. Er bekommt auch drei Punkte in Flensburg und darf einen Monat kein Auto fahren. Da er seinen Führerschein bislang nur auf Probe hat, muss er außerdem zu einer Nachschulung.
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