Autos fahren am Tage mit Licht

„Licht an“ bringt Sicherheit

Tagfahrlicht: Energieverbrauch kein Argument

Viele Unfälle ereignen sich, weil andere Fahrzeuge zu spät erkannt werden. Fahren mit Licht am Tag ist trotzdem europaweit ein umstrittenes Thema. Während es in anderen Ländern, zum Beispiel in Skandinavien, schon seit Jahren Pflicht ist, tagsüber mit Licht zu fahren, gibt es in Deutschland seit 2005 nur eine entsprechende Empfehlung des Bundesverkehrsministers.

Testphasen mit Tagfahrlicht in Niedersachen und auf Rügen haben gezeigt, dass „mit Licht“ die Zahl der Unfälle auch bei uns zurückgeht. Eine Untersuchung des niederländischen Instituts für Straßenverkehrssicherheit (SWOV) rechnet damit, dass es auf Europas Straßen jährlich 1,9 Millionen weniger Unfälle, 155.000 weniger Verletzte und 5.500 weniger Verkehrstote geben würde, wenn in den Ländern der EU Tagfahrlicht Pflicht wäre.

Plakat: Licht an, auch am Tag!
Nach einer im Jahr 2005 erhobenen Studie fühlt sich jeder zweite Autofahrer sicherer, wenn er tagsüber mit Licht fährt. Umfragen deutscher Auto-Magazine vom Herbst 2007 zeigen eine klare Tendenz: 58 beziehungsweise 54 Prozent der Befragten äußerten sich bei den Umfragen pro Tagfahrlicht. Mehr als ein Viertel der Deutschen fährt tagsüber schon mit Licht.

Zu den Argumenten gegen das Fahren mit Licht am Tag zählt bei den Gegnern oft das Thema „zusätzlicher Energieverbrauch“. Der Energieverbrauch spezieller Tagfahrleuchten mit Leuchtdioden, die für jedes Auto nachrüstbar sind, ist jedoch sehr gering. Eine solche Leuchte benötigt lediglich etwa fünf Watt pro Stunde. Zum Vergleich. Die Heckscheibenheizung benötigt ca. 80 Watt.
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