Feuerwerk

Feuerwerk

Nicht einfach losknallen

Zu Silvester gehören Böller und Feuerwerk einfach dazu. Wenn man allerdings sieht, wie gedankenlos so mancher mit den Feuerwerkskörpern hantiert, kann einem angst und bange werden. Jedes Jahr kommt es zu schweren Unfällen, die leicht vermeidbar sind, wenn man sich an wenige Regeln hält.

Feuerwerkskörper, die in Deutschland produziert wurden, werden von einer besonderen Stelle geprüft: Der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM). Das bedeutet nicht, dass sie ungefährlich sind. Aber bei bestimmungsgemäßer Verwendung, wie es in schönstem Amtsdeutsch heißt, sollten sie handhabungssicher sein. Nach Deutschland eingeführte ausländische Produkte, zum Beispiel aus China, kommen auch nur dann in den Handel, wenn sie der strengen Prüfung des BAM standhalten.

Anders ist es bei ausländischen Billigprodukten, die illegal von Privatpersonen geschmuggelt wurden und die man häufig auf Flohmärkten angeboten bekommt. Was dort drin ist und wie der Knaller oder die Rakete nach der Zündung reagiert, ist völlig unklar.

Auf der sicheren Seite bist du, wenn du beim Kauf auf das Zertifizierungszeichen des BAM achtest. Es sollte auf jedem Feuerwerkskörper aufgedruckt sein. Fehlt es, besser Finger weg! (Sonst sind sie vielleicht ab.)

Noch keine 18? Eins darf man, eins darf man nicht


Eingeteilt werden Feuerwerkskörper in zwei Klassen :
Die Klasse PII ist so genanntes Kleinstfeuerwerk, dazu zählen zum Beispiel Knallerbsen, bengalisches Feuer und Wunderkerzen.

Die Knaller der Klasse "PII" heißen auch Kleinfeuerwerk dürfen an Personen über 18 verkauft werden - und das nur vom 29. bis 31. Dezember. Kinder und Jugendliche 18 Jahren dürfen diese Feuerwerkskörper streng genommen nicht einmal abbrennen, was sich natürlich nur schwer kontrollieren lässt. Allerdings hat diese Vorschrift einen guten Grund: In den Knallern ist jede Menge Sprengstoff. Und der ist gefährlich. Zu gefährlich, als dass Kinder damit herumhantieren sollten.

Damit beim Zünden der Raketen und Böller nichts schief geht, einige Tipps:


Wer zu leichtsinnig mit Böllern und Co. umgeht, riskiert Sachen wie

Wenn du an Silvester etwas zu tief ins Glas geschaut hast, überlass das Abfeuern des Feuerwerks den nüchternen Kollegen. Denn das Reaktionsvermögen ist durch den Alkohol stark herabgesetzt, die Risikobereitschaft dagegen überhaupt nicht und so mancher Knaller deshalb schon in der Hand explodiert.

Achtung bei Leuchtmunition


Manche einer findet es cool, mit einer Leuchtpistole Signalfeuer in den Himmel zu schießen. Das ist auf öffentlichen Grundstücken jedoch verboten, weil man zum Führen solcher Waffen einen kleinen Waffenschein braucht. Wer erwischt wird, riskiert empfindliche Strafen. Wer sich noch rasch einen Kleinen Waffenschein besorgen will, der wird enttäuscht sein: Für Silvester werden solche Erlaubnisscheine nicht erteilt. Auf dem eigenen Grundstück ist das Abfeuern von Signalmunition zwar erlaubt, aber da auch nur senkrecht in die Luft und nicht von Balkonen aus.


 | Übersicht

Zum Anfang der Seite springen
 


 
Druckversion
Diese Seite empfehlen

 

Zusatzinfos:


Ausführlichere Infos erteilt die Landesanstalt für Arbeitsmedizin Bayern:
www.lfas.bayern.de

Von den deutschen Versicherern gibt es ein "Silvester-Spezial" zu diesem Thema:
www.gdv.de

Was sonst noch an Silvester schief gehen, bzw. wie man das vermeidet liest du unter
www.campus-web.de

Hat sich doch ein Böller verirrt und dich oder einen Kollegen verletzt, gibt es hier Tipps, wie man die Verletzungen zunächst behandeln sollte:
www.tk-online.de




Home  |  Sitemap  |  Kontakt  |  Impressum  | Textversion