nextline.de

Navigation überspringen

 

Sitemap 


Junger Mann

Kleiner Job-Knigge

So kommst du mit Anstand über die ersten Wochen

Neu im Betrieb und irgendwie noch keinen Durchblick? Dafür lauern überall Fettnäpfchen in der Größe von Badewannen? Wir verraten dir, wie du die ersten Wochen im neuen Job mit Bravour überstehst und auch sonst eine gute Figur machst.



Nur nicht auffallen


Das ist in der ersten Zeit eine der wichtigsten Devisen. Und es beginnt schon damit, dass du dich an den Dresscode der Firma hältst. Es mag sogar eine schriftlich fixierte Leitlinie für die Kleidung geben, meistens jedoch handelt es sich um eine stillschweigende Übereinkunft, was geht und was nicht.
Ein Azubi mit Zweireiher, Manschettenknöpfen und Einstecktuch ist in diesem Aufzug vielleicht in einer Bank gut beraten, in einer Werbeagentur erntet er vermutlich Spott und Gelächter. In einigen Betrieben ist für Mädchen und Frauen im Sommer das ärmellose Top und der Minirock völlig angemessen, in anderen ein absolutes No-Go. Bauchfrei ist im Berufsleben übrigens überall eine modische Todsünde. Du fährst am allerbesten, wenn du dich daran orientierst, was deine Kollegen tragen.
Für Mädchen ist es gut zu wissen, dass sie Make-up eher sparsam verwenden sollten. Das gilt auch für Nagellack und Schmuck, denn: Dezent ist angesagt.
Dass dein Erscheinungsbild – von der Kleiderfrage mal abgesehen - gepflegt sein sollte, ist ja selbstverständlich.

Beobachterposten


Um herauszufinden, wie deine neue Firma so tickt und was für Regeln - außer dem Dresscode - es gibt, zieh dich auf einen Beobachterposten zurück. Stell die Lauscher gut auf und erkunde die Sitten und Gebräuche deiner Kollegen. Wie redet man miteinander? Wer duzt wen? Wer wird gesiezt? Wer geht mit wem zum Essen? Wie funktionieren die Arbeitsabläufe? Wie handhabt man Raucherpausen?

Zeig dich in der ersten Zeit erst mal unaufdringlich und halte dich – trotz aller Euphorie und Begeisterung – mit möglichen Verbesserungsvorschlägen zurück. Wer gleich alles anders machen möchte, signalisiert den Kollegen: Was ihr leistet, ist nichts wert. Und so jemand macht sich logischerweise keine Freunde.

Einsatz zeigen


Während du dich mit Verbesserungsvorschlägen in der ersten Zeit eher zurückhalten solltest, werden dein Einsatz und Engagement für deine Projekte natürlich mit Wohlwollen registriert und du darfst - und sollst – ruhig mit deinen Erfolgen „klappern“ und dem Chef erzählen, dass alles gut läuft.
Deinen Einsatz bemerken die Kollegen auch daran, dass du pünktlich bist – nicht nur morgens, sondern auch zu betriebsinternen Terminen wie Besprechungen oder auch Verabredungen für die Kantine. Positiv fällt auch auf, wenn du abends nicht immer als Allererster verschwindest. Pro forma die halbe Nacht in der Firma zu bleiben, um sich beim Chef lieb Kind zu machen, während du doch nur im Internet surfst und nicht arbeitest, das sehen die Kollegen allerdings nicht so gerne. Und vertrau drauf: Irgendwann WIRD es bemerkt.

« zurück  [1]  [2]  [3]  weiter »  | Übersicht
nach oben

 Diese Seite weiterempfehlen

 © 2008 next-line